Santa Maria de Vilabertran
Herrliche Klosteranlage eines Ordens der Augustiner-Chorherren. Sie setzt sich aus einer dreischiffigen Kirche mit einem Glockenturm im lombardischen Stil und einem Kreuzgang aus dem 17. - 18. Jahrhundert zusammen. Hervorzuheben ist das Kreuz der katalanischen Goldschmiedekunst des 14. Jahrhunderts im Kirchenraum. In den Klosterräumen finden Wanderkunstausstellungen statt.
Sant Pere de Rodes
Romanisches Benediktinerkloster - das Wahrzeichen des Empordà. Obwohl die Umstände seiner Gründung nicht bekannt sind, wurde das Kloster im Jahr 878 erstmals urkundlich erwähnt. 1798 wurde es endgültig von den Mönchen verlassen. Das Kloster erhielt seinen endgültigen Grundriss zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert. Es folgten zahlreiche Erweiterungen und Umbauten bis in die Gegenwart. Das Kloster Sant Pere de Rodes bildet zusammen mit der Kirche Santa Elena, den Überresten des Dorfes gleichen Namens und mit den Resten der Burg Verdera ein außerordentliches Bauensemble. Dem ist noch eine spektakuläre Lage innerhalb der Landschaft mit Blick auf das Meer und über den Cap de Creus hinzuzufügen.
Sant Quirze de Colera
Abtei des Benediktinerordens mit einer komplexen und sehr interessanten Architektonik.
Besonders hervorzuhebende Bauwerke sind die Überreste der vorromanischen Kirche, die Klosterbasilika mit drei Apsiden mit lombardischen Ornamenten, die Überreste des Kreuzganges aus dem 10. Jahrhundert und das Festungsgeländer des Klosters aus dem 14. Jahrhundert, in dem seine Blütezeit lag.
Mit dem 15. Jahrhundert begann der Niedergang der Abtei, die im Jahr 1592 Sant Pere de Besalú angeschlossen wurde.