Naturschutzgebiet Alta Garrotxa
Dünn besiedeltes, ausgedehntes Gebiet der Vorpyrenäen mit Eichen- und Steineichenbeständen. Traditionelle Aktivitäten der regionalen Bevölkerung treffen auf Freizeitaktivitäten wie Wandern und auf landtouristische Einrichtungen. Alta Garrotxa besticht durch ein bedeutendes kulturelles Erbe, ein Vermächtnis der Ackerbau- und Viehzucht-Vergangenheit, wie unter anderem Bauernhöfe, Wallfahrtskapellen und Kohlenmeiler.
Naturschutgebiet Les Salines
4.107 Hektar großes, grenzüberschreitendes Gebirgsmassiv in den Gemeindegebieten von Maçanet de Cabrenys, Agullana, La Vajol und Albanyà. Im Gebirge kommt eine große Vielfalt von Waldbeständen vor, hauptsächlich Nadelwälder (Kiefern, Tannen) und Bergeichenwälder wie auch Laubwälder (Buchen, Eichen usw.). Bei der Fauna sticht die Fülle von Säugetieren (Wildschweine, Füchse) und von Vögeln hervor, wie Greif- (Sperber, Falken, Bussarde) und Waldvögeln (Amseln, Spechte). Hier gibt es besonders viele Monumentalbäume, Wallfahrtskapellen und Sanktuarien. LAGE
Der Fluss Fluvià
Alt Empordà ist aufgrund seines Naturgutes ein außergewöhnliches Land. Es ist der einzige Landkreis Kataloniens mit drei ausgewiesenen Naturschutzgebieten in einer nur 100 km² großen Region.
Neben den Naturparks gibt es im Alt Empordà viele andere Naturgebiete, die dazu einladen, den Kontakt mit der Natur und die Freizeitaktivitäten im Freien in vollen Zügen zu genießen. Der Landkreis ist voller Leben und selbst ein Naturgebiet. Die Region wird von zwei wasserreichen Flüssen durchquert, die ein beliebter Ort für sportliche Aktivitäten sind, die Berge laden zum Wandern und Radwandern ein und die Stauseen und Lagunen zum Wassersport.
Der Fluss Muga
WAS SIE ENTDECKEN KÖNNEN Der Fluss entspringt in Pla de la Muga und wird von einer Quelle im Norden des Alt Empordà bewässert. Wenig später fließt er durch Albanyà. Der obere Flussabschnitt ist von Bergen umgeben. Dieser Ort eignet sich besonders zum Flussangeln in einer seiner zahlreichen Schluchten. Die Muga gehört auf ihrem Weg durch Pont de Molins, Perelada und Castelló d'Empúries zu den wichtigsten Zuflüssen, die den Boadella-Stausee speisen und im Flachland den fruchtbaren Boden bewässern. Im letzten Abschnitt mündet die Muga in das Mittelmeer und bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Sumpfgebiet der Aiguamolls del Empordà und Empuriabrava, wo ein Grüner Weg für Spaziergänge oder Spazierfahrten mit dem Fahrrad bis nach Castelló d'Empúries ausgebaut wurde.
Der Fluss Manol
WAS SIE ENTDECKEN KÖNNEN
Der Fluss Manol entspringt in Lliurona der empordanesischen Region Alta Garrotxa und ist der wichtigste Zufluss der Muga.
Er ist etwa 40 Kilometer lang und fließt durch viele Ortschaften, von Albanyà bis zur Mündung in Vilanova de la Muga.
Der Manol zeichnet sich durch starke Austrocknungen im Sommer und zahlreiche Hochwasser in der regenreichen Jahreszeit, da der Fluss von vielen Sturzbächen gespeist wird, aus.
In seinem Lauf durch mehrere Gemeindegebiete entstehen Erdlöcher, Schluchten und Flussterrassen, die von der örtlichen Bevölkerung für Freizeitaktivitäten genutzt werden, wie im Park von Manol bei Vilafant, wo gekennzeichnete Routen zum Wandern angelegt wurden. Darüber hinaus gibt es eine Geländefahrradstrecke.
Der Boadella-Stausee
Der in den 60er Jahren errichtete Stausee dient zur Energiegewinnung und versorgt die Stadt Figueres und die Bauern in der Ebene mit Wasser. Heute ist der Stausee zudem ein Treffpunkt für Wassersportler und ein Freizeitgebiet zum Fuß- und Radwandern.
Des Naturpark: Aiguamolls de l'Empordà
Das zweitgrößte Feuchtgebiet in Katalonien setzt sich aus zahlreichen Teichen, Lagunen und Schwemmlandwiesen am Zusammenfluss der Muga und des Fluvià zusammen und ist ein privilegierter Lebensraum für Tiere, besonders für Wasservögel.
Der Naturpar: El Cap de Creus
Beschreibung Informationsbüro: Palau de l'Abat. Kloster Sant Pere de Rodes
Die Halbinsel Cap de Creus ist der letzte Gebirgsausläufer der Pyrenäen und die östlichste Stelle der iberischen Halbinsel. Die Küste ist schroff und zerklüftet mit beeindruckenden Felswänden und verborgenen Buchten.
Naturgebiet: L'Albera
Pfarramt Espolla
Can Laporta, La Jonquera
Die Lage des Landkreises zwischen dem Mittelmeer und den Pyrenäen ist im Hinblick auf die Naturwelt beneidenswert. Alt Empordà war von jeher ein gastfreundliches Durchreiseland, in nordsüdlicher Richtung, und besticht durch eine sehr hohe landschaftliche und biologische Vielfalt: vom landwirtschaftlichen Flachland mit seinen Weiden und Stauseen, über die zerklüftete Nordküste, die kleine Buchten und eine großartige Unterwasserwelt bietet, bis hin zu den steilen Gipfeln der Pyrenäen im Hinterland.
Durch dieses reiche Naturerbe sind im Landkreis zwei Naturparks und ein nationales Naturschutzgebiet mit eigenen sehr ausgeprägten Landschaftsformen auf kleinstem Raum vorzufinden.