Der Gemeindebezirk von Armentera erstreckt sich auf einer kleinen Fläche von 5,67 km². Sein Land ist jedoch flach, fruchtbar und wasserreich. Armentera liegt im Schwemmland der Fluvià-Mündung, auf der rechten Seite dieses Flusses, weshalb sich dieser Boden sehr gut für die Landwirtschaft eignet.
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WICHTIGE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Pfarrkirche Sant Martí de l'Armentera
Gemälde von Joan B. Panyó
El Cortal Gran
Mühle von Armentera
Sumpfgebiet Aiguamolls del Empordà
Die heutige Pfarrkirche Sant Martí de l'Armentera ist ein Bau im neuklassischen Stil aus dem 19. Jahrhundert. Nur wenige Überreste der vorherigen romanischen Kirche (17.-18. Jh.) sind erhalten geblieben. Die Gemälde von Joan B. Panyó im Kirchenraum stellen die vier Mysterien des Rosenkranzes dar. Panyó war ein Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ein Vorreiter der so genannten »Olot-Schule«. Etwa zwei Kilometer östlich des Dorfes, in der Nähe des Weges zum Strand, steht das Cortal Gran. Dieses befestigte Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert erinnert an die Zeit, als Piraten die empordanesische Küste heimsuchten, um Bauernhäuser und Dörfer zu plündern.
Noch vor dem Cortal Gran, auf dem Weg, der vom Dorf zum Meer führt, befindet sich die Mühle von Armentera. Das Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert ist in einem sehr guten Zustand erhalten geblieben. In der Mühle wird noch ein Großteil der alten Vorrichtungen aufbewahrt: Man kann die Wassereintritts- und Wasseraustrittsöffnungen mit Rundbogen sehen, die ebenfalls noch in einem guten Zustand sind. Früher wurden die Dörfer, soweit sie an einem Wasserlauf lagen, als reich erachtet. Die Müller galten als Diebe, da man glaubte, dass sie nicht die richtige Mehlmenge herausgaben.
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